Neueste Meldung! Ein weiterer Zeuge hat sich im Mordfall des 8-jährigen Fabian gemeldet.
Im Mordfall des achtjährigen Fabian aus Güstrow hat sich ein weiterer Zeuge gemeldet. Laut RTL beobachtete er am Tag des Verschwindens den Pick-up der Verdächtigen in der Nähe des späteren Fundorts der Leiche. Das Landgericht Rostock prüft nun, ob der 29-Jährige in Untersuchungshaft bleibt.


Im Fall des ermordeten Fabian aus Güstrow gibt es neue Hinweise. Wie RTL berichtet, hat sich ein weiterer Zeuge gemeldet, der angibt, am Tag des Verschwindens das Auto der mutmaßlichen Ex-Freundin von Fabians Vater in Klein Upahl gesehen zu haben. Die 29-Jährige befindet sich seit Anfang November wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.
Der Zeuge erklärte im RTL-Interview, er habe den Pick-up der Verdächtigen mittags bemerkt. Das Fahrzeug sei aus Richtung des Waldstücks gekommen, wo Fabians Leiche später gefunden wurde. „Dann sah ich, wie ihr Auto aus dem Wald zurück ins Dorf fuhr“, sagte er.
Festgenommener beteuert seine Unschuld.
Die Polizei hat das Auto beschlagnahmt und ermittelt, ob es zum Transport der Leiche benutzt wurde. Ob es verlässliche Beweise gibt, ist unklar. Laut RTL betont der Anwalt des Verdächtigen, dass es weiterhin an konkreten Beweisen mangelt. Das Landgericht Rostock entscheidet am Mittwoch über Untersuchungshaft.
Der achtjährige Fabian verschwand am 10. Oktober. Angehörige und Polizei suchten vier Tage lang nach ihm. Am 14. Oktober gab die Ex-Freundin des Vaters an, die Leiche des Jungen bei einem Spaziergang – etwa 15 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt – gefunden zu haben.
Kurz darauf sagte sie in einem Interview mit RTL: „Fabian war wie mein eigenes Kind. Ich war sozusagen vier Jahre lang seine Pflegemutter.“ Sie wurde am 6. November verhaftet und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.




