Schockierender Fund! Verbrannter Schulranzen (Fabian) im Garten des Verdächtigen vergraben gefunden.

Mordfall Fabian: Staatsanwalt bestätigt wichtiges Vernehmungs-Detail – Erstmals auch Infos zur Tatwaffe

Mordfall Fabian: Ermittler finden neue Spuren und haben eine Tatverdächtige festgenommen – müssen sich aber gegen Kritik wehren und drei Probleme lösen.

Update vom 13. November 2025, 13 Uhr: Nach der Festnahme einer Tatverdächtigen im Fall des ermordeten Fabian aus Güstrow sind neue Details über den Ermittlungsverlauf bekannt geworden. Die tatverdächtige Frau, die seit einer Woche in Untersuchungshaft sitzt, geriet wohl bereits während der Suche nach dem achtjährigen Jungen ins Visier der Polizei. Das berichtet die Ostsee-Zeitung. Demnach habe sie sich bereits bei frühen Befragungen in Widersprüche verwickelt, als die Polizei noch das Umfeld des vermissten Jungen durchleuchtete.

Tod von Fabian aus Güstrow südlich von Rostock Mord getötet Verdächtige Ex-Freundin
Vor etwa einem Monat wurde der kleine Fabian (8) tot aufgefunden. Mittlerweile ist eine Tatverdächtige geschnappt. Es soll sich um die Ex-Freundin von Fabians Vater handeln. (Collage) © Stefan Sauer/Philip Dulian/dpa

Oberstaatsanwalt Harald Nowack bestätigte gegenüber der Zeitung, dass die Ermittler dem Amtsgericht eine „ganze Reihe“ von Indizien vorgelegt hätten. „Die Verdächtige war in den Fokus geraten, weil sie widersprüchliche Aussagen gemacht hat“, sagte er. Dies geschah bereits zu dem Zeitpunkt, als die Polizei noch nach Fabian suchte – also deutlich früher als bisher bekannt.

Toter Fabian aus Güstrow – Tatverdächtige schweigt

Update vom 13. November, 7:50 Uhr: Noch sind viele Fragen im Fall von Fabian offen. Seit einer Woche sitzt eine Tatverdächtige in U-Haft. Der Anwalt der Tatverdächtigen Andreas Ohm äußerte sich auch in einem Interview. Seine Mandantin sei zuerst als Zeugin befragt worden. Sie hatte die Leiche von Fabian entdeckt. „Nach Bekanntwerden der Tatvorwürfe hat sie auf mein Anraten hin zunächst keine Angaben gemacht“, sagte Ohm im RTL-Interview. Ob die Tatverdächtige tatsächlich etwas mit dem Mord an Fabian zu tun hat? Nach Angaben des Pflichtverteidigers ist die Tatverdächtige selbst Mutter eines Sohnes.

Update vom 12. November, 14:06 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow werden weiterhin die Hinweise aus der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ ausgewertet. Das teilte der Rostocker Oberstaatsanwalt Harald Nowack mit. Sollten diese Hinweise neue Erkenntnisse bringen, würde sich die Staatsanwaltschaft vor der nächsten Ausstrahlung Ende November äußern. Auch die Vernehmungen aller Zeugen seien noch nicht beendet.

Am vergangenen Donnerstag hatte die Polizei eine Tatverdächtige wegen dringenden Mordverdachts verhaftet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft schweigt sie bislang zu den Vorwürfen. Nowack bestätigte aber einen Bericht der Ostsee-Zeitung, wonach die Frau durch widersprüchliche Aussagen in das Visier der Fahnder geraten war: „Die bisherigen Ermittlungsergebnisse rechtfertigen den Tatverdacht des Mordes.“ Fabian war am 10. Oktober verschwunden und tagelang gesucht worden.

Die Leiche des Achtjährigen wurde vier Tage später, am 14. Oktober, an einem Wassertümpel rund 15 Kilometer südlich von Güstrow bei Klein Upahl entdeckt. Als Zeitfenster für die Tat komme der 10. Oktober von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr in Betracht. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass er nicht an dem Ort getötet wurde, an dem die Leiche schließlich gefunden wurde. Der Leichnam sei vermutlich angezündet worden, um Spuren zu verschleiern.

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